Typografie

Typo+ – Typografie auch für Nicht-Typografen

Mit seiner jüngsten Publikation Typo+ veröffentlicht der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation, Viscom ein modernes typografisches Werk für alle an aktuellen Schriften Interessierten.

Typo+ ist ein Referenzbuch, das unter anderem über Copyright, gute Typografie und »Schriften-Stars« aufklärt, ein Befragungsteil unter Druckereien klärt zudem über Schwierigkeiten mit Schriften auf.

 

Viscom – Schweizerischer Verband für visuelle Kommunikation

Speichergasse 35

3000 Bern

www.viscom.ch

 

1. Auflage 2011, 84 Seiten, Wire-O-Broschur

ISBN: 978-3-9523482-2-2,

Preis: Fr. 45.00 (Mitglieder), Fr. 67.50 (Nichtmitglieder)

Type, Volume 2, 1901-1938

Die umfangreichen Ausgabe, die auf einer angesehenen niederländischen Sammlung basiert, widmet sich dem Design von Schrifttypen und den elegantesten Schriftarten der Druckgeschichte. Die Entwicklung des Druckbuchstabens wird anhand von Schriftproben von mageren über kursiven bis zu breiten Fonts dokumentiert. Weiters finden sich Bordüren, Ornamente, Initialen, Verzierungen, exemplarische Lithografien und Briefe von Schildermalern, Inschriftschnitzern und Kalligrafen. Werke von Typografen wie William Caslon, Fritz Helmuth Ehmcke, Eric Gill, Paul Renner, Adrian Frutiger und vielen mehr werden präsentiert.

Durch die immense Materialfülle wurde der Inhalt auf zwei Bände verteilt. Dies ist der zweite Band, der die Phase von 1900 bis Mitte des 20. Jahrhunderts abdeckt. Sehr empfehlenswert für Typo-Liebhaber.

Type
A Visual History of Typefaces and Graphic Styles, Volume 2, 1901-1938
Cees W. de Jong, Alston W. Purvis, Jan Tholenaar
Hardcover, Deutsch / Englisch / Französisch, 630 Seiten, ISBN: 978-3-8365-1514-6

 

Bei Amazon bestellen

 

Typografie - 100 Prinzipien für die Arbeit mit Schrift

Schrift transportiert nicht nur Inhalt - sie ist oft sein Bestandteil: Typografie kann gliedern und gewichten, sich vornehm zurückhalten oder aber laut im Vordergrund stehen. Niemals gibt es nur die eine »richtige« für ein Designkonzept, jedoch verändert sich je nach Schriftwahl der gestalterische Ausdruck und damit auch die Aussage. Ina Saltz beleuchtet an unzähligen Beispielen, was Schrift leisten kann und muß: Einhundert Prinzipien, von denen sich der Designer leiten lassen kann. Der äußerst spannende, lehrreiche Band ist ein unverzichtbarer, komplexer und lebendiger Ratgeber zu grundlegenden Typografiefragen.

 

Typografie - 100 Prinzipien für die Arbeit mit Schrift
Ina Saltz, Stiebner Verlag (www.stiebner.com), München, 208 Seiten, Hardcover, 39,80 Euro [D], ISBN 978-3-83071-376-0

Bei Amazon bestellen

 

Freie Formen

Adrian Frutiger ist weltweit bekannt für seine bedeutenden Schriften – sein kreatives Schaffen ist jedoch wesentlich vielfältiger. In diesem Band präsentiert er nun eine Sammlung seiner freien Arbeiten von Beginn seines Berufslebens bis heute und nimmt damit den Leser auf eine Reise durch sein Leben mit. »Wenn ich heute […] wohl mein letztes Buch veröffentliche, so tue ich das im Bewußtsein, daß mich das freie Zeichnen […] stets tief beglückt hat und ich daraus auch immer wieder Kraft für mein typografisches Schaffen gewinnen konnte«, so kann man seinem Vorwort entnehmen. Um so schöner, daß er diese Quelle mit anderen Kreativen teilen möchte!

 

Freie Formen
Adrian Frutiger, Haupt Verlag (www.haupt.ch), Bern, 209 Seiten, Flexicover, 23,90 € [D], 39,90 sFr., ISBN 978-3-258-07517-4

Bei Amazon bestellen

 

Wie man's Liest

Typografie ist keine »freie« Kunst, sie ist immer daran gebunden, was der Betrachter sieht oder wahrnimmt. Und das wiederum hängt von Sehgewohnheiten ab und davon, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. Gute Typografie muß laut Unger immer den Lesenden im Blick haben.
Der Autor stellt Theorien vor, schreibt über Lesbarkeit, beschäftigt sich mit Problemen und bringt dem Leser fast schon nebenbei viele typografische, wissenschaftliche und historische Details näher. »Typografie ist wie Luft«, schreibt Erik Spiekermann in seinem Vorwort, »wir nehmen sie erst wahr, wenn sie schlecht ist.«

 

Wie man's Liest
Gerard Unger, Verlag Niggli (www.niggli.ch), Sulgen, 216 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag, 30,- Euro [D], 30,80 Euro [A], 48,- Euro sFr., ISBN 978-3-7212-0673-9

 

Bei Amazon bestellen

Stadtalphabet Wien

Ein feiner Band ist uns mit dem Stadtalphabet Wien ins Haus geflattert, der Nostalgiker, Typoliebhaber und Anhänger von Detailfotografien gleichermaßen begeistern wird: Der Autor widmet sich hierin der Typografie von Fassadenbeschriftungen und Aushängeschildern kleiner Geschäfte im gesamten Stadtgebiet. Er schuf damit die Momentaufnahme eines bestimmten Zustandes und möchte die Wahrnehmung schärfen, um den tagtäglichen Elementen aufmerksamer zu begegnen. Denn Buchstaben, Schriftzüge und Wortfolgen machen schließlich ein Stadtbild erst vollständig. Von A bis Z – ein Buch zum Gernhaben!

 

Stadtalphabet Wien
Martin Ulrich Kehrer, Sonderzahl Verlagsgesellschaft m.b.H. (www.sonderzahl.at), Wien, 144 Seiten, englische Broschur, 18,– €,  ISBN 978-3-85449-300-6

 

Bei Amazon bestellen

geometric

Auf dem Markt gibt es viele Musterbücher, sie liefern Anregungen und Inspirationen, einen praktischen Nutzen haben allerdings die wenigsten. geometric ist anders, das Buch versammelt eine Vielzahl von Mustern des Londoner Studios Kapitza, die allesamt mit Patternfonts gestaltet wurden. Eine beigefügte CD enthält all diese Fonts und so kann der Leser buchstäblich mit der Tastatur seinen eigenen Muster schreiben. 

 

graphic art and pattern fonts by Kapitza,

Verlag Hermann Schmidt, 336 Seiten mit 132 farbigen und 132 schwarzweißen Mustern, die unter Anwendung der Patternfonts gestaltet wurden, mit einem 40seitigen deutsch | englischen Muster-Tutorial und einer CD für Mac und PC mit über 100 Kapitza Patternfonts zum rechtefreien privaten Gebrauch.
Format 18 x 24 cm, Broschur mit Poster-Schutzumschlag, ISBN 978-3-87439-767-4,
68,00 EUR

www.typografie.de

 

Bei Amazon bestellen