Buchtips


Das Einfränklerimperium

In den sechziger Jahren mußten sie sich gegen etablierte Fotografen und Heimatschützer durchsetzen – in Davos etwa wollte man ihre Aufstellung nur genehmigen, wenn sie mit Graubündner Schnitzereien verziert würden – doch die Fotoautomaten der Schnellphoto AG wurden bald zur Institution und erreichten Kultstatus. Seit vergangenem Jahr gibt es sie nicht mehr, doch in ihrem preisgekrönten Buch hat die Designerin Irene Stutz  die Geschichte der Fotoautomaten liebevoll nachgezeichnet. Das Einfränkler­imperium ist großartige Unterhaltung, wenn auch mit einem Schuß Wehmut.

 

Das Einfränklerimperium,  Irene Stutz, Verlag Scheidegger & Spiess (www.scheidegger-spiess.ch), Zürich, 184 Seiten, 150 Abbildungen, Schweizer Broschur, 30,– Euro, 48,– sFr., ISBN 978-3-85881-212-4