no no position, die Designer / der Designer / das DesignDesign und Designtheorie können nicht ohne den anderen existieren. Doch wer kennt sich in der Theorie aus? Welcher Designer vertieft sich erst in die formalen Prozesse des Designs, um dann zu gestalten? Eher sieht die Praxis doch so aus, daß gescribbelt und designed wird und man die Theorie links liegen läßt. Viele gehen sogar davon aus, daß Theorien die Kreativität einschränken und einsperren und somit keine künstlerische Freiheit mehr zulassen.
„no no position“ versucht die Theorie der Praxis und umgekehrt näherzubringen. Denn gutes Design kann nur entstehen, wenn man die grundlegenden Designprinzipien kennt, um sie dann anzuwenden. Der Gestalter soll sich bewußt und kritisch mit seinen Erzeugnissen auseinandersetzten.
Bisher gab es zu diesem Thema primär englisch sprachige Titel, wie zum Beispiel „Design for the Real World“, „Profit Over People“, „No Logo!“ oder „First Things First“. „no no position“ kann sich guten Gewissens dazwischen einreihen und wird dem deutschen Publikum, dieses durchaus interessante Thema schmackhaft machen.
no no position, die Designer / der Designer / das Design Frederic Erasmus, koserasmus:publisher, Coburg, 30,– €
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