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Wie man's Liest
Typografie ist keine »freie« Kunst, sie ist immer daran gebunden, was der Betrachter sieht oder wahrnimmt. Und das wiederum hängt von Sehgewohnheiten ab und davon, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. Gute Typografie muß laut Unger immer den Lesenden im Blick haben. Der Autor stellt Theorien vor, schreibt über Lesbarkeit, beschäftigt sich mit Problemen und bringt dem Leser fast schon nebenbei viele typografische, wissenschaftliche und historische Details näher. »Typografie ist wie Luft«, schreibt Erik Spiekermann in seinem Vorwort, »wir nehmen sie erst wahr, wenn sie schlecht ist.«
Wie man's Liest Gerard Unger, Verlag Niggli (www.niggli.ch), Sulgen, 216 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag, 30,- Euro [D], 30,80 Euro [A], 48,- Euro sFr., ISBN 978-3-7212-0673-9
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