Buchtips


Zeichengeschichten

Man kann nicht, nicht kommunizieren, hat der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick einmal gesagt. Ebenso ist es unmöglich, keine Zeichen zu setzen. Wir bewegen uns täglich in einem Feld von Zeichen, mit denen wir Bedeutung schaffen und durch die wir selbst gedeutet werden. Zeichen sind unscharf. Wie sie verstanden werden, ist vom jeweiligen Betrachter und dessen Prägung abhängig. Daher haben die Designer Christine und Klaus Hesse, bei Künstlern, Architekten, Journalisten, Psychotherapeuten sowie Designern und Unternehmern nachgefragt und sie ihre schönsten Zeichengeschichten erzählen lassen. Entstanden ist ein buntes, lesens- und nachdenkenswertes Spektrum von Begegnungen und Ansichten. Sehr lebensnah geschrieben, reflektiert das mit viel Witz illustrierte Lesebuch über das Gelingen und Misslingen von Kommunikation, die Selbstdarstellung durch Marken und die Veränderungsprozesse, denen Zeichen unterworfen sind. Das Buch erzählt von Geschichten, wie die Zeichen so spielen.

Christine Hesse, Modo Verlag, Freiburg, 132 Seiten, Hardcover, 20 Euro, sFr 34,50, isbn 978-3-9370-1466-1