Buchtips


Typografie

Das Gute vorweg: Die Beispiele, mit denen die Autoren die einzelnen Themen illustrieren, sind ebenso erfrischend ungewöhnlich wie anschaulich. Das macht Spaß und weckt neue Ideen, der pädagogische Effekt kommt dann von selbst. Um so bedauerlicher, daß zahlreiche inhaltliche Schlampereien gerade beim »Einsteiger« für Irritationen sorgen, etwa wenn man zur schräggestellten Version ausgerechnet ein geradestehendes Beispiel zeigt, eine Egyptienne zur Serifenlosen und eine Akkolade zur gekehlten Serife gemacht wird – oder Erik Spiekermann zum Holländer. Auch wäre das deutsche Lektorat gut beraten gewesen, die englischen typografischen Besonderheiten etwas deutlicher zu machen.

Stiebner Verlag (www.stiebner.com),
München, Paperback, 175 Seiten, 29,95 Euro