Zeitschriften

Behind the Zines

Inzwischen hat sich der Name »zines« für kleine, selbstverlegte Zeitschriften schon eingebürgert und während sie ursprünglich von Fans zu Ehren ihrer Idole gemacht wurden, findet sich heute zu so gut wie jedem Thema das passende Zine. Der vorliegende Band stellt eine große Reihe dieser unabhängigen Publikationen vor und untersucht, inwiefern sie die Medienlandschaft verändert und das Grafikdesign beflügelt haben. Interviews mit verschiedenen Herausgebern zeigen zudem, wie Zines entstehen und vertrieben werden.

 

Behind the Zines
Robert Klanten, Adeline Mollard, ­Mat­thias Hübner (Ed.), Die Gestalten ­Verlag, Berlin, 240 Seiten, Softcover, 39,90 Euro, 60,– $, 37,50 £,
ISBN 978-3-89955-336-9

www.gestalten.com

 

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Finanztest spezial: Selbstständige

Die Redaktion Finanztest sammelte für diese Spezial-Ausgabe ihr geballtes Wissen rund um das Thema Selbständigkeit: Von der Existenzgründung, über Selbständigkeit im Nebenjob, Scheinselbständigkeit, Versicherungen und Förderkredite, die Kommunikation mit dem Finanzamt, Steuererklärung und Steuerplanung, bis hin zu Krankenversicherung, Versorgungswerke, Rentenplanung und Insolvenzschutz – alle relevanten Punkte wurden hier berücksichtigt. Die so bekannten wie anerkannten Tests der Redaktion nahmen Geschäftskonten, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Riester-Rente unter die Lupe. Empfehlenswert!

 

Stiftung Warentest, Hatje Cantz Verlag (www.test.de), Berlin, 98 Seiten, 7,80 € [D], 15,40 sFr., ISSN 1438-8650

 

JUXTAPOZ DARK ARTS

Das Kunstmagazin Juxtapoz zelebriert nun die Schönheit des Dämonischen, Magischen und Abnormalen. Monster, schwarzer Humor und einsame Charaktere in grausamen Szenen voller Tod und Zerstörung. Künstler drücken auf einzigartige Weise ihre Anliegen aus: Wendy Cogan-Toyoda widmet sich mit Häßlich-Schön-Kontrasten dem Thema Überfülle. Elizabeth McGrath baut in schauderhaften Skulpturen Wesen aus ihren Träumen nach, um ihre Angst vor dem Satan zu überwinden. Vom schwarzen Humor bis zum bittersüßen Symbolismus – die fantasievollen Werke offenbaren tiefere Bedeutungen und Metaphern.

 

Roger Gastman (Hrsg.), Gingko Press (www.gingkopress.com), Berkely, 224 Seiten, Hardcover, Text in Englisch, 25,30 €,  29,90 $, ISBN 978-158423-361-9

 

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JUXTAPOZ ILLUSTRATION

Juxtapoz ist ein kalifornisches Kunst- und Kulturmagazin, das seit 1994 erscheint und für einen alternativen Kunststil steht, der unverhohlen Street Art mit Pop-Surrealismus und alten Meistern mischt. Das erste Juxtapoz-Buch zeigt einundzwanzig Illustratoren mit unterschiedlicher Ästhetik und Herangehensweise. Die Bandbreite reicht von ornamental visualisiertem Körperkult bis zu handgemachten Materialen, die mit Computerästhetik ausdrucksstark kombiniert werden.  Ergänzend zu jeweils sechs bis acht Bildern klärt ein Textabsatz über die Arbeitsweise und Philosophie der Illustratoren auf.  

 

Roger Gastman (Hrsg.), Gingko Press (www.gingkopress.com), Berkely, 192 Seiten, Hardcover, Text in Englisch, 25,30 €, 29,90 $, ISBN 978-158423289-6

 

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Das Bauhaus am Kiosk

Die Zeitschrift die neue linie erschien erstmals 1929 im Leipziger Beyer-Verlag und behandelte vorwiegend leichte, unterhaltende Themen. Gestalterisch orientierte sie sich jedoch an der Avantgarde und war somit weit mehr als ein Massenblatt. Führende Grafikdesigner und Typografen aus dem Bauhaus-Umfeld arbeiteten für die Zeitschrift und prägten sie. Selbst als die Medien gleichgeschaltet wurden, behielt die neue linie ihre Ausrichtung bei und entging den Repressalien, denen Vertreter der Bauhaus-Moderne sonst ausgesetzt waren. Der vorliegende Band dokumentiert die Geschichte dieser ungewöhnlichen Publikation. 

 

Das Bauhaus am Kiosk
Patrick Rössler, Kerber Verlag (www.kerberverlag.com), Leipzig, 160 Seiten, Softcover, Text in Deutsch und Englisch, 29,95 €, 49,50 sFr., ISBN 978-3-86678-282-2

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Editorial Design

Kunden- und Mitarbeitermagazine schießen wie Pilze aus dem Boden, die Anzahl der Neuerscheinungen von Publikumszeitschriften ist so groß wie nie zuvor und Tageszeitungen setzen neue Formate um. Damit ist das Editorial Design auch ein Betätigungsfeld mit großem Zuwachspotential, das jedoch Fachkenntnisse erfordert. »Editorial Design« bringt die Anforderungen eines erfolgreichen Layouts auf den Punkt, erläutert feste Bestandteile einer Pu­bli­kation, vermittelt Grundlagen der Bereiche Typografie, Bildeinsatz sowie Produktion und stellt in zahlreichen Case-Studies stilbildende Titel und deren Designer vor.

 

Editorial Design, Yolanda Zappaterra, Stiebner Verlag (www.stiebner.com), München, 208 Seiten, Hardcover, 36,– Euro [D], 37,– Euro [A], 62,10 sFr. ISBN 978-3-8307-1341-8

 

Frame: The Back Issue

»The Essential Guide to Frame’s First 50 Issues«, so lautet der Untertitel dieser Gemeinschaftspublikation von Birkhäuser und Frame. Nun sind fünfzig Ausgaben selbst bei einer De­signzeitschrift noch kein Rekord, doch Frame überzeugt durch ein konsquent hohes Niveau und spürt stets aufs neue Design-, Kunst- und Architekturtrends weltweit nach. Die gesammelten »Back Issues« der preisgekrönten Zeitschrift lesen sich somit auch wie eine Art Gestaltungs-Almanach und zeigen, was in den vergangenen Jahren gestalterisch interessant, in und inspirierend war.

 

Frame: The Back Issue, Birkhäuser Verlag (www.birkhauser.ch), 595 Seiten, 450 Farbabbildungen, Text in Englisch, Broschur, 49,80 Euro (d), 79,90 sFr., ISBN 3-7643-7652-X

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