Nach zweitägiger Sichtung der über eintausendsechshundert Plakate von knapp fünfhundert Einreichern brachte Jury-Vorsitzende Gesine Grotrian-Steinweg (Berlin, GER) Anspruch und Maßstab auf den Punkt: »Das Plakat bleibt das provokanteste und konsequenteste Medium der Gestaltung, eine klar abgegrenzte rechteckige Fläche, um sich zu beweisen oder zu scheitern.«Die nach intensiven Diskussionen zusammen mit Sigi Ramoser (Dornbirn, AUT), Georg Staehelin (Ottenbach bei Zürich, SWI), Matthias Wittig (Berlin, GER) und Ralf Zilligen (Düsseldorf, GER) ausgewählten hundert Plakate und Plakatserien dokumentieren überzeugend den gekonnten Umgang mit Gestaltungsmitteln und die pointierte Umsetzung von Botschaften in einer Vielfalt an Sujets.